Jan

25

2012

7 Trainingsmythen, die in vielen Fitnessstudios kursieren

Abgelegt in Fitness

Ob Kraftsport, Fitness oder Bodybuilding – eines haben alle Sport- und Traingingsarten gemeinsam: Mythen, Gerüchte und aberwitzige Weisheiten. Viele von ihnen halten sich bereits seit mehreren Jahrzehnten in den Studios, während andere wie aus dem Nichts kommen. Doch alle Mythen haben rein begriffstechnisch gesehen ein Merkmal, das sie miteinander verbindet: dass sie nicht der Realität entsprechen und deswegen einer genauen Aufklärung bedürfen. Im Folgenden werden die sieben wohl beliebtesten Mythen aufgeklärt, die in zahlreichen Fitnessstudios kursieren und immer wieder aufgeschnappt werden:

  1. Anfänger mit starkem Übergewicht sollten zunächst mit Cardiotraining beginnen. – Dies ist nicht so, denn mit steigender Muskelmasse steigt auch der Kalorienverbrauch, sodass eine Mischung aus Hantel- und Cardio-Training ideal ist.
  2. Viel bringt viel. – Gerade im Kraftsport ist dies nicht der Fall. Wer zu viel trainiert, trainiert nicht nur ineffizient, sondern baut sogar im schlimmsten Fall Muskeln ab, da der Körper auf Muskeleiweiß als Energiereserve zugreift.
  3. Der Hantelbereich ist Männersache. – Beim Blick in die meisten Fitnessstudios könnte man dies annehmen, aber Hanteltraining ist ebenfalls ideal für Frauen geeignet, die ihren Körper straffen wollen.
  4. Definitionstraining bedeutet viele Wiederholungen. – Ein sehr beliebter Evergreen, der auch nicht ganz richtig ist. Nur durch einen geringen Körperfettanteil wird man definiert. Hierzu gehört eine kalorienreduzierte Ernährung, Cardiotraining und Krafttraining, um die Muskeln zu erhalten. Die Anzahl der Wiederholungen hat hier nur eine sehr untergeordnete Rolle.
  5. Aus Fett wird Muskeln. – Ebenfalls sehr oft gehört und ebenso falsch. Eiweiß ist der Baustein der Muskeln. Fett kann vom Körper als Energiequelle genutzt werden, spielt beim Muskelaufbau jedoch keine Rolle.
  6. Die Fettverbrennung beginnt ab 20 Minuten. – Dieser Ausspruch ist teilweise richtig, da der Körper bei einer bestimmten Herzfrequenz besser Fett verbrennt. Jedoch verbraucht der Körper bei jeder Bewegung Kalorien und somit Fett, sofern der Kohlenhydratspeicher aufgebraucht wurde. Es gilt also: Jeder Gang macht schlank!
  7. „Gegen meinen Bauchspeck mache ich täglich Crunches.“ – Leider auch nicht richtig, da die Fettverbrennung nicht lokal funktioniert, sondern der Körper selbst entscheidet, wo er Fett verbrennt. Durch Crunches baut man seine Bauchmuskulatur auf, dies bedeutet aber noch nicht, dass man diese sieht, solange sich eine Fettschicht darüber befindet.

Dies sind nur einige der beliebtesten Trainingsmythen. Wie so oft, heißt es auch im Fitnessstudio, kritisch nachfragen und recherchieren, damit man nicht dem Irrglauben Glauben schenkt.

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